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  Spritzgießen

Das Spritzgießen ist ein Urformverfahren, bei dem in einem Arbeitsschritt ein häufig direkt gebrauchsfähiges Formteil kostengünstig hergestellt werden kann.

Bei diesem Verfahren wird Kunststoffgranulat in der Spritzgussmaschine durch Wärmeeinwirkung in einem plastisch formbaren Zustand versetzt. Unter Druck wird die Formmasse in den Hohlraum eines geschlossenen Werkzeugs gespritzt. Bei Abkühlung erstarrt die Masse und kann als Fertigteil aus dem Werkzeug entnommen werden.


Anwendungsbereich AKT:

Thermoplast-Spritzgießen auf  Maschinen von 350 KN bis 22.000 KN unter Anwendung der Sonderverfahren:

  • Mehrkomponenten-Spritzgießen 
    Mit speziellen Spritzgussmaschinen lassen sich unterschiedliche Kunststoffe zu einem Bauteil verarbeiten.
    z. B. Entlüftungsklappen, Wasserkasten, etc.

  • Gasinnendruck-Spritzgießen
    Durch Einleiten von Druckgas während der Kühlphase werden Einfallstellen vermieden und der Volumenschwund ausgeglichen.
    z. B. Griffe, Staukasten, etc.

  • Textil- und Folienhinterspritzen
    Durch Einlegen von dekorierten, umgeformten und beschnittenen Textilien und Folien in das Spritzgießwerkzeug werden fertig dekorierte Bauteile hergestellt. So können selbst komplex gekrümmte Bauteile mit Symbolen, Durchlichttechnik und mehrfarbigen, flächigen Dekoren (z. B. Carbon- oder Wurzelholzdesign) gefertigt werden. Zudem ist der  Dekorwechsel jederzeit von Schuss zu Schuss möglich.
    z. B. Zierleisten, Abdeckung Elektroantrieb, etc.

 

 
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